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Badminton bringt dich schnell auf Touren

Jeder hat mal Federball gespielt und „kann“ auch Badminton. Der Wettkampfsport Badminton ist intensiv, rasant und sehr gesund.

Um einen hartnäckigen Irrtum auszuräumen: Badminton ist nicht Federball. Das, was Kinder gern im Garten und auch ohne Netz spielen, hat normalerweise zum Ziel, den Federball in der Luft zu halten. Beim olympischen Wettkampfsport Badminton spielst du so, dass der Gegner auf der anderen Seite möglichst nicht zurückspielen kann. Badminton ist in großen Teilen Asiens die Sportart Nummer eins und Nationalsport in Dänemark, wo fast an jeder Ecke ein Court ist. Dort sind 600.000 Menschen in diesem Sport aktiv – spielen oder trainieren andere. Die Dänen beweisen, dass Badminton gar nicht exotisch, sondern für jeden geeignet und sehr gesund ist. Zum Vergleich: Im Verein spielen gut 200.000 Deutsche das Spiel, außerhalb mehr als vier Millionen – viele natürlich nur gelegentlich.

Warum du am Anfang einen Trainer brauchst

Größere Sportvereine haben meist eine Badminton-Abteilung und dort eine Anfängergruppe. Ansonsten gibt es Plätze in großen Sportcentern, die auch Tennis, Squash oder Indoorsoccer anbieten. In Großstädten finden sich auch reine Badminton-Anlagen. Zum Training eignet sich natürlich auch jede Wiese, aber nur, wenn es praktisch windstill ist. Die Wettkampfbälle sind da viel empfindlicher als Freizeit-Federbälle. Wer Federball gespielt hat – also die meisten –, findet schnell Zugang zum Badminton. Es ist aber gut, am Anfang Unterstützung von einem Trainer oder einem erfahrenen Spieler zu bekommen, sonst verfestigen sich unter Umständen ungünstige Schlägerhaltungen – der „Bratpfannengriff“ zum Beispiel, bei dem man die Schlagfläche um 90 Grad verdreht, als würde man ein Omelett in die Luft werfen. Eine interessante Alternative heißt Speedminton oder Crossminton, man kann Sets dafür sogar beim Discounter kaufen. Der Ball ist kompakter und fliegt auch bei Wind noch gut, man braucht aber spezielle Schläger, die eher an das Squash-Racket erinnern.

Deshalb hilft dir eine Pulsuhr

Auf Wettkampfniveau gehört Badminton zu den intensivsten Sportarten überhaupt, und auch Anfänger kommen schnell auf Touren. So sehr, dass du bewusst darauf achten solltest, deine Herzfrequenz nicht zu oft in Grenzbereichen zu haben, eine Pulsuhr kann helfen. Ansonsten wird die gesamte Muskulatur beansprucht, Sprünge und Ausfallschritte gehören nach etwas Übung schnell zum Repertoire. Beim Doppel (auch gemischt) geht es etwas gemäßigter zu, weil die Laufwege etwas kürzer werden. Zugleich werden Koordination, Beweglichkeit und vor allem Reaktionsschnelligkeit trainiert.

Badminton: Schneller fliegt kein Ball

Beim Badminton werden die höchsten Ballgeschwindigkeiten aller Sportarten gemessen – der „Rekord“ liegt bei 493 km/h. Wen das beunruhigt: Der gefiederte Ball verliert natürlich sehr schnell an Tempo, auch ein harter Schmetterschlag wird dich nicht verletzen.

Dieser Sport verlängert Leben

Da Badminton in Dänemark so beliebt ist, ist die gesundheitsfördernde Wirkung gut erforscht. Bei einer Langzeitstudie mit 8600 Männern zeigte sich, dass Badminton die Lebenserwartung um sechs Jahre steigert. In dieser Rangliste schneidet nur Tennis noch besser ab.

Wie in alten Zeiten - Indoorsoccer

Hallenfußball ist konzentrierte Action. Plätze gibt’s reichlich, Spielpartner wirst du schnell finden – ein herrlicher Spaß, ganz wie früher.

Hallenfußball – warum überhaupt nach drinnen?

Hallenfußball ist nicht nur wetterunabhängig, es ist auch eine konzentrierte Variante des Freiluftspiels. Der enge Raum bevorzugt wendige, technisch gute Typen, die Tricks draufhaben und gut kombinieren können. Weil es Dauer-Action bietet, macht es vielen mehr Spaß als das Spiel auf dem Feld. Und es ist leichter zu organisieren – du brauchst ein paar Freunde und kannst eine Hallenzeit buchen.

Hallenfußball: Wo kann ich spielen?

Das ist fast das Schwierigste an dem Sport. Hallenzeiten im Vereinssport sind knapp und heiß umkämpft, und sie gehen in der Regel nicht an den Fußball, außer bei Kindern. Es mag Ausnahmen geben, doch es wäre ein Glückstreffer, ein Freizeitteam mit Hallenzugang zu finden. Bleiben kommerzielle Anbieter: Indoorsoccer hat in den Nullerjahren einen Boom erlebt, damals wurden viele Hallen von Tennis zu Indoorsoccer umgewidmet. Es gibt Ketten mit Franchisesystem und viele Einzelunternehmen, Preise und Ausstattung variieren stark.

Klassisch mit Bande oder Futsal – so spielt man in der Halle

Es gibt im Wesentlichen zwei Varianten: zum einen klassischen Hallenfußball mit Bande und mittelgroßen Toren, meist auf einem Handballfeld mit hartem Boden. In dieser Form wurden vor 20 Jahren populäre Turniere mit Profiteams in der Liga-Winterpause gespielt, bis die aus der Mode kamen. Wo immer eine Standardturnhalle zur Verfügung steht, spielt man Fußball so. Das andere Spiel nennt sich „Futsal“ und wird vom Fußballweltverband FIFA unterstützt. Zwei kleine Handballtore, meist Kunstrasen und – wichtigster Unterschied – keine Banden. Das ist Geschmackssache: Beim Futsal entfällt das Gestochere um einen eingeklemmten Ball an der Bande, dafür kann man nicht mit Abprallern tricksen – also ist kein Doppelpass mit sich selbst möglich. Die kommerziellen Hallen gehen meist in Richtung Futsal. Eine Fun-Variante nennt sich „Bubble Soccer“, jeder Spieler steckt in einer durchsichtigen Ganzkörper-Plastikblase und prallt von Gegner und Bande ab, was von außen lustig aussieht und von innen besonders schweißtreibend ist.

Hallenfußball: Was bringt es für die Fitness?

Fünf gegen fünf auf einem Handballfeld – gute Voraussetzungen für ein extrem intensives Work-out. Kurze Sprints, Haken schlagen, schnell wieder zurück, freilaufen, verteidigen: Das kann dich auch schnell an deine Grenzen bringen. In den kommerziellen Hallen sieht man öfter Spieler, die nach drei Minuten völlig fertig über der Bande hängen. Also lieber langsam aufbauen, nicht überpacen, womöglich den Soccer-Spaß mit einem Ausdauerprogramm vorbereiten. Dann ist Hallenfußball ein perfektes Fitnessprogramm.

Gesundheit auf der Platte serviert

Tischtennis hat den Ruf, ein Sport für Unsportliche zu sein. Unsinn – für die Fitness ist es ideal.

Mit 550.000 aktiven Vereinsspielern gehört Tischtennis in Deutschland zu den beliebtesten Sportarten, die Zahl der weltweit Aktiven wird auf 250 Millionen geschätzt. Viele davon in Asien – und dort käme niemand auf die Idee, Tischtennis als „Sport für Unsportliche“ zu bezeichnen. Unter diesem ganz falschen Image leiden die Spieler hierzulande.

Tischtennis – der Platz liegt direkt vor deiner Tür

Schläger und Bälle, natürlich. Beides ist für wenig Geld in vernünftiger Qualität zu bekommen. Beim Tisch scheiden sich die Geister. Denn Spielplätze und Parks sind voll mit unzerstörbaren Steintischen, die ein ebenso unzerstörbares Blechgitter als Netz tragen. Anspruchsvolle Spieler wenden sich mit Grausen ab, wenn ein Ball, der eigentlich ein Netzroller ist, von der Blechkante senkrecht nach oben schießt. Doch eigentlich sind diese Tische ein Segen (auch wenn ein nasser Lappen ins Gepäck gehört, um Lindenblüten oder Colapfützen wegzuwischen): Kaum ein anderes Sportgerät ist so leicht und oft zu finden, und es erlaubt eben doch ein schönes Spiel.

Das vergessene Sportgerät im Keller

Daneben existieren vermutlich Zehntausende echte Tische in Garagen und Hobbykellern, oft jahrelang nicht benutzt. Wenn du den Sport ausprobieren willst, lohnt es sich, bei Freunden und Bekannten mal zu fragen – vielleicht findest du so auch gleich einen Spielpartner.

Anfänger gegen Fortgeschrittene – so habt ihr beide Spaß

Im Tischtennis ist die Gefahr besonders groß, von besseren Gegnern entmutigt zu werden – von der artistischen Zauberei der Spitzenleute ganz zu schweigen. Auch wenn dein Partner nur eine halbe Stufe besser ist, kann er dich haushoch schlagen. Für das Training und für einen nachhaltigen Fitnesseffekt ist es wichtig, dass beide Seiten sich in der Mitte treffen und der Stärkere nicht jedes Mal seine fiesesten Effetbälle auspackt.

Warum „Runde“ spielen gut als Warm-up ist

Bei den Spielformen gibt es eine Variante, die alle Kinder kennen und die Erwachsene zu selten spielen: „chinesisch“ oder „Runde“. Mindestens drei, gern bis acht Spieler laufen um den Tisch und sind auf der anderen Seite der Reihe nach wieder dran; wer verschlägt, scheidet aus. Das ist ein perfektes Warm-up und bringt den Kreislauf auf Touren.

Ein toller Gesundheitssport mit Präventivkräften

Ganz klar: Tischtennis ist nicht der große Kalorienverbrenner. Dazu wird einfach zu wenig gelaufen. Aber je besser du wirst, desto mehr Dynamik kommt ins Spiel. Die Ballwechsel werden schneller, die Bewegungen runder und kraftvoller, die Beinarbeit nimmt zu, um immer optimal zum Ball zu stehen. Tatsächlich ist Tischtennis als Gesundheitssport zertifiziert und spielt in Prävention und Rehabilitation vieler Krankheiten eine Rolle. Nicht von ungefähr, denn die Ansprüche an Kondition, Muskulatur und Kreislauf sind gut dosierbar, und sie wachsen automatisch mit dem Können.

So kommst du in den Flow

Viele schreiben dem Spiel auch eine psychisch wohltuende Wirkung zu. Es gibt ein Flow-Gefühl, wenn die Vorahnungen des nächsten gegnerischen Schlages immer feiner und das eigene Spiel immer intuitiver wird. Irgendwann fühlt es sich an, als würdest du gar keine Entscheidungen mehr treffen, sondern wie von selbst spielen. Dafür lohnt es sich, am Ball zu bleiben.

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Ein Gesundheitssport mit hohem Coolness-Faktor

Basketball kannst du fast überall spielen. Und zwar mit der ganzen Familie.

Anfänger willkommen!

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