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Kult, Action und Power-Fitness: Das ist Basketball.

Einen Korb findest Du fast überall. Zwei gegen Zwei, oder einfach nur Dribbeln und Werfen: Das ist ein Work-out mit Vergnügen

Die besten Spieler sind Weltstars: LeBron James, Stephen Curry und Dirk Nowitzki kennt jedes Kind. Doch beim Basketball klafft eine große Lücke zwischen Popularität und Aktion. Rund drei Millionen Basketballinteressierte gibt es in Deutschland, sagt die Marktforschung, aber nicht einmal 200.000 organisierte Spieler. Dabei ist Basketball tatsächlich ein super Gesundheitssport – wenn er nicht zu hart und zu intensiv gespielt wird.

Du brauchst zum Start nur einen Korb – nicht zwei!

Generationen von amerikanischen Eltern haben mit ihren Kinder eins gegen eins gespielt, auf einen Korb an der Garage oder sonstwo. Mehr braucht es tatsächlich nicht, denn viele Spielformen funktionieren mit nur einem statt mit zwei Metallringen. Und Körbe in der korrekten Höhe (3,05 m) haben Kommunen und Gemeinden zahlreich aufstellen lassen, weil sie wissen, dass sie so Kinder und Jugendliche zum Sport bringen.

Wichtig für Basketball: Hinfallen üben!

„Basketball ist sehr vielseitig und für jeden geeignet“, sagt Professor Hermann Müller, der an der Uni Gießen intensiv über diese Sportart forscht. „Ich empfehle aber, nicht direkt von der Couch ins Getümmel zu gehen.“ Der Experte rät, vorher ein leichtes Grundlagentraining anzufangen, also joggen, auch mal sprinten und springen. „Und vor allem: Hinfallen!“, betont Müller, „Kinder können das, als Erwachsener verlernt man es auch wieder.“

Ein perfekter Sport für die ganze Familie

Ein Vorteil ist, dass Männer und Frauen, Große und Kleine, Junge und Ältere problemlos zusammenspielen können. Natürlich spielt die Körpergröße unter dem Korb eine Rolle, aber fürs Zuspielen, Dribbeln und Werfen („Schießen“ sagen die Basketballer) ist die Größe eigentlich egal.

So klappt der Einstieg

Am besten beginnst du mit kleineren Spielformen: auf einen Korb, von eins gegen eins bis drei gegen drei. „Das kann und sollte relativ körperlos sein, wenn man sich darauf einigt“, sagt Professor Müller. Natürlich geht auch ein Schusstraining allein mit dem Korb, Profis machen das täglich stundenlang. Schon das ist ein kleines Work-out, der Ball springt nach vorn oder hinten oder zur Seite weg, du kannst ihn mit fließenden Laufbewegungen einsammeln und wieder werfen, dabei die Positionen verändern. Auch beim Dribbeln (also Prellen und Laufen) lassen sich schöne Dinge üben, etwa im Laufen mit kleinen Drehungen zwischen den eigenen Beinen durchspielen. Das wirkt cool und ist im Spiel ein gutes Mittel.

Hier findest du Mitspieler

Die beste Chance, eine passende Freizeitgruppe zu finden, ist ein öffentliches Feld – dort treiben sich meist andere Spielwillige herum. In Vereinen wird Basketball ohne Ligabetrieb und Leistungsanspruch nicht flächendeckend angeboten.

Der coolste Sport der Welt

Durch die weltweite Ausstrahlung der National Basketball Association (NBA) ist der Sport zum Kult geworden, er beeinflusst Mode, Sprache und Kultur. Erstaunlich viele Jugendliche können die Rebound-Quote irgendeines US-Profis aufsagen und erklären, welche Taktik der Coach demnächst anwenden wird.

Ein Sport für alles: Mit Basketball wirst du fitter

„Basketball lässt sich gut in dem moderaten Bereich spielen, der für das Herz-Kreislauf-System ideal ist. Man wird beweglicher, ausdauernder, einfach fitter. Wer das einmal pro Woche schafft, hat ein gutes Training und braucht nicht zwingend etwas Zusätzliches“, sagt Professor Hermann Müller.

Ein tolles Work-out ohne Zirkeltraining

Eine amerikanische Studie hat die Bewegungsanteile in einem Trainingsspiel guter Spieler analysiert: 34 Prozent der Spielzeit Laufen und Springen, 57 Prozent Gehen, 9 Prozent Stehen. Das entspricht einer Intervallbelastung im aeroben Bereich, die auch ein ausgeklügeltes Fitnessprogramm so ähnlich verteilen würde. Nur ohne Ball und ohne den Spaß.

Darauf solltest du achten

Basketball gilt als verletzungsanfälliger Sport. Für den Fitnessbereich gilt das weniger – es gibt Körperkontakt, aber man muss ja nicht gleich in heikle Luftduelle gehen. In Freizeitteams gibt es normalerweise eine ausgesprochene oder stillschweigende Übereinkunft, wie körperlich die Aktionen sein dürfen.Was für alle gilt: Die Finger schützen! Nicht unkonzentriert fangen, sonst leidet die Kapsel. Wie bei allen Ballspielen im Team besteht die Gefahr, sich gerade zu Anfang zu viel zuzumuten. „Der Ball hat einen starken Aufforderungscharakter“, erklärt Professor Müller, „den will man haben. Aber bitte nicht die Kontrolle über den Körper verlieren.“

Braucht man einen Trainer?

Nein, außer im Wettkampfsport. Wenn in deinem Team oder deiner Spielgruppe die Regeln streng angewendet werden, wird dir schon jemand erklären, was ein Schrittfehler ist und welcher Köpereinsatz noch erlaubt.

Fünf überraschende Dinge zum Weitererzählen

Erfinder: Basketball wurde im Jahr 1891 vom kanadischen Arzt und Pädagogen James Naismith als Hallensport erfunden. Naismith hatte dafür den Auftrag einer Schule, der Football zu brutal war.

Global: Nicht nur in den USA ist man basketballverrückt. Auch in China und Südeuropa (Spanien, Griechenland, Balkan) sind die Korbjäger Stars. Die überraschendsten Hotspots sind zwei kleine Länder an der Ostsee: Litauen und Lettland haben etliche NBA-Stars hervorgebracht und Titel gesammelt.

Verrückt: „March Madness“, Wahnsinn im März, heißen die drei Wochen der nationalen College-Meisterschaften bei Männern und Frauen in den USA. Das Land der großen Profiligen dreht völlig durch wegen eines Turniers lupenreiner Amateure (die allerdings kurz danach Millionäre werden könnten). Das Turnier der Hochschulen löste 2016 Werbeumsätze von 1,2 Mrd. Dollar aus.

Riesen: Dass Profibasketballer (mit Ausnahme des Spielmachers) sehr groß sind, ist klar. Bei den Männern gilt Sun Ming Ming mit 2,39 m als Rekordhalter, in der NBA sind Spieler über 2,20 m keine Rarität. Bei den Frauen brachte es Margo Dydek auf 2,18 m.

Film: Es gibt zahllose Hollywoodfilme zum Basketball. Ein Geheimtipp, schon älter, ist „Forget Paris“ (1995) mit Billy Crystal als Schiedsrichter der Profiliga NBA. Romantisch und sehr lustig.

Welche Sportler solltest du kennen?

Detlef Schrempf. Der erste deutsche Star in der amerikanischen Profiliga NBA. „Det the Threat“ (die Bedrohung) spielte am besten in den 90ern in Seattle, kam dreimal ins All-Star-Team der Liga. Fun Fact: „Band of Horses“ hat einen wunderschönen Song geschrieben, der „Detlef Schrempf“ heißt – und nichts mit ihm zu tun hat.

Dirk Nowitzki. Der Würzburger schaffte es bei den Dallas Mavericks in die Kategorie der absoluten Superstars, in einer bestimmten Kombinationswertung (Punkte, Assists, Rebounds und mehr) ist er sogar der beste – jedenfalls vielseitigste – aller Zeiten. Steht mit 40 Jahren immer noch in Dallas unter Vertrag, jetzt im 20. Jahr. Interessant: Der Superathlet schwört zum Ausgleich auf Yoga und Pilates.

Dennis Schröder ist derzeit der beste Deutsche in der NBA und spielt nach fünf Jahren bei Atlanta nun in Oklahoma. Der Spielmacher (Point Guard) ist „nur“ 1,86 m groß, kommt aber dank seiner Schnelligkeit auf sehr gute Werte.

LeBron James gilt als der beste Spieler der Gegenwart. Er ist neben den Fußballstars Cristiano Ronaldo und Lionel Messi der bestbezahlte Athlet der Welt.

Diese Prominenten lieben Basketball

Der größte Fan der Los Angeles Lakers – und zwar seit den 70er-Jahren – ist Jack Nicholson, in seinem Gefolge immer etliche Hollywoodstars. Bei den New York Knicks legt sich Spike Lee regelmäßig mit Spielern des Gegners an. Jedes NBA-Team hat prominente Fans, die meist direkt am Spielfeldrand sitzen und sich gern einmischen.

Experte:

Professor Dr. Hermann Müller ist Leiter des Arbeitsbereichs Trainingswissenschaft an der Uni Gießen. Er spielte 2015 in Florida bei einer Weltmeisterschaft im Maxi-Basketball (so heißen in diesem Sport Seniorenwettbewerbe) mit.

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