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Über Stock und Stein – Mountainbike

Mit dem Rad ins Gelände: Das ist noch effektiver als auf der Straße, weil der ganze Körper mitspielt.

Warum überhaupt ins Gelände?

Zwei Gründe: Erstens macht es Spaß. Mit dem geländetauglichen Rad kommst du (fast) überall hin – im Wald, im Gebirge, auf Feldern. Zweitens: Als Fitness-Sport hat es alle Vorteile des Radelns überhaupt, wirkt aber noch besser.

Das bringt mir Montainbiking

Mountainbiking im Gelände ist viel mehr ein Ganzkörper-Work-out als das Rollen auf der Straße. Du musst ständig aus dem Sattel, im Wiegetritt nach oben, zum Auspendeln von Kurven und Lenkbewegungen. Das heißt: Auch der Oberkörper kommt ins Spiel, der ganze Körper arbeitet mit. „Eigentlich ist es das bessere Trainingsgerät“, sagt der Fitness-Experte Tim Böhme, bis vor Kurzem selbst Mountainbike-Profi. „Das einzige Problem: Gerade Einsteiger kommen zu schnell in den roten Bereich.“

Mountainbike: Was brauche ich?

Ein geländetaugliches Rad, natürlich. Das ist nicht so exotisch, wie es sich für „normale“ Gelegenheitsradler anhören mag. Das Paket aus gefedertem Rahmen, breiten Stollenreifen und extra starken Bremsen gibt es in allen Preisklassen und riesiger Auswahl. Viele technische Neuerungen kommen aus der Mountainbike-Entwicklung.

Weil es um Wendigkeit geht, sind hier die Rahmen viel kleiner gebaut als beim Alltags- oder Rennrad. Eine gute Beratung im Fachgeschäft zahlt sich aus, auch wen das Bike dort etwas teurer ist. Ein Tipp: nicht unterhalb von 700 Euro suchen, Rahmen und Technik müssen viel aushalten. Im Zweifel lieber ein gutes Gebrauchtes.

Ein Kompromiss-Radtyp nennt sich meist Cross-Bike – ebenso gut auf der Straße wie abseits davon. Wenn du keine extremen Pisten fahren und auch ein Rad für den Alltag haben willst, kann das ein guter Griff sein. Vorsicht: Für die Straße brauchst du eine Ausstattung nach StVZO, also Licht und Reflektoren. Zum Glück sind akkubetriebene Lampen zum Anstecken seit Kurzem erlaubt.

Wie finde ich schöne Strecken?

Spezielle Radcomputer und entsprechende Apps fürs Smartphone haben normalerweise einen Modus, der Bike-Strecken anzeigt. Viele Routen sind gut ausgeschildert. Toll sind spezielle Trails, die extra für Moutainbikes angelegt sind. Die haben den Vorteil, dass du normalerweise nicht mit Spaziergängern oder Joggern ins Gehege kommst. Vorsicht: Trails sind mit Schwierigkeiten unterschiedlicher Stufen gespickt. Wenn du nicht sehr geübt bist: lieber vorher zu Fuß abgehen.

Welche Disziplinen gibt es?

Der Sport hat sich immer weiter ausdifferenziert. Manche Varianten gehen in die artistische Richtung: „Dirt- und Slopestyle“ und „Trial“. „Downhill“ ist so halsbrecherisch, wie es sich anhört. Die olympische Disziplin heißt „Cross Country“ und ist ein großartiger Gesundheitssport: einfach durch die Natur.

Punktgenau zum Fitness-Ziel

Wenn du effektiv und kontrolliert trainieren willst, geht nichts über Indoor-Cycling.

Roll’ dich fit!

Radsport auf der Straße bietet jedem etwas: Fitness, Erlebnisse, sogar Rennen. Der beste Tipp zum Formaufbau: mit dem Rad zur Arbeit!

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