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Hoch hinaus - mit Bouldern

Bouldern: Was ist das eigentlich?

Bouldern wird abgeleitet aus dem Englischen (von boulder = Felsbrocken) und bedeutet letztlich: Klettern ohne Seil und Gurt. Gebouldert wird an Felsblöcken und -wänden oder in Hallen mit Kletterwänden. Anfänger sollten klar die Indoor-Variante bevorzugen – hier sind die Risiken des Sports minimiert: Es gibt weiche Bouldermatten, erprobte Routen und keine unerwarteten Hürden wie Steine, Wurzeln oder Geröll. Eine Boulderwand ist in der Regel zwischen zwei und fünf Metern hoch. Dabei geht es allerdings nicht darum, möglichst schnell von unten senkrecht nach oben zu kommen, sondern auch darum, dass du quer für dich den besten Weg findest. Du solltest nicht nur klettern, sondern auch springen, dich von Griff zu Griff hangeln oder schwingen.

Bouldern: Was wird trainiert?

Bouldern ist ein ganzheitliches Training, bei dem die Herausforderung und der Spaß im Vordergrund stehen. Dabei geht es auch darum, dass du dich überwindest, Herausforderungen annimmst und sie bestehst. Die komplexen Bewegungsabläufe, die trainiert werden, stärken deinen Körper, aber auch dein Koordinationsgefühl und deine Beweglichkeit. Die Griffkraft deiner Finger wird stark trainiert, auch die Unterarme und die Schulter- und Armmuskulatur werden besonders beansprucht. Da die Bewegungen jedoch nicht aus den Armen kommen, sondern aus dem Körper, wird Bouldern zum echten Ganzkörpertraining und kräftigt auch Rücken, Bauch, Beine und den Rumpf. Die Griffe und Bewegungsabläufe sind vielseitig, das stimuliert besonders die Muskelfasern. Beim Bouldern gilt übrigens: Technik ist wichtiger als Muskelberge. Sie können beim Klettern sogar hinderlich sein. Dennoch machen Boulderer eine gute Figur, wie „Game of Thrones“-Star Jason Momoa beweist.

Bouldern: Was braucht man?

Bouldern erfreut sich größter Beliebtheit, deshalb gibt es inzwischen in jeder Stadt Kletter- und Boulderhallen. Am besten probierst du einfach mal aus, ob es dir liegt. Besondere Vorkenntnisse brauchst du nicht, im Prinzip kann jeder mit dem Klettern beginnen – am besten in einer angeleiteten Trainingsgruppe. Teures Equipment ist nicht nötig. Es reichen bequeme Sportklamotten, die Schuhe kannst du dir in den Kletterhallen leihen. Wenn du dabeibleibst, lohnt sich dann die Anschaffung eines eigenen Paares.

Wo kann man bouldern?

Viele Hallen bieten Einsteiger- und Schnupperkurse sowie Grundlagenkurse für Anfänger an. Die Teilnahme an solchen Kursen ist wichtig, damit du die Grundlagen des Boulderns verinnerlichst und auch das richtige Aufwärmen lernst. Das reduziert die Verletzungsgefahr. Trainiert wird danach meistens in kleinen Trainingsgruppen. Wichtig ist vor allem, dass du dich nie überforderst und nicht über deine körperlichen Grenzen hinausgehst. Du kannst natürlich auch allein trainieren: Am besten buchst du dir dann für den Anfang einen Personal Trainer.

37 Meter misst die höchste Kletterwand der Welt – die Excalibur im niederländischen Groningen.

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