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Öfter mal was Neues: Finde deinen Trendsport!

Klassische Sportarten langweilen dich, du bist auf der Suche nach Abwechslung und dem neuen Kick? Gut, dass es Trendsportarten gibt. Sie halten auch diejenigen Fitnessfans in Form, die gern öfters Neues ausprobieren. Nur: Was genau ist Trendsport eigentlich? Wechseln die angesagten Sportarten tatsächlich jede Saison? Wir geben einen Überblick über Fitnesstrends, die manchen absurd und anderen überflüssig erscheinen, die aber vor allem viele inspirieren …

Was bedeutet Trendsport?

Sportarten, die sich mit dem Etikett „Trend“ schmücken, gibt es schon länger. Und viele davon sind längst zu Klassikern geworden. So lagen vor einem Vierteljahrhundert Beachvolleyball, Snowboarding oder Inlineskating auch mal „im Trend“, bevor sie sich dauerhaft etablierten. Andere Trends kommen und gehen, und nach zwei Jahren kann sich kaum noch jemand an die Namen erinnern. Apropos Namen: Manchmal reicht es schon, einer uralten Sportart eine neue Bezeichnung zu geben, um ihr zum modischen Comeback zu verhelfen – etwa wenn aus Wandern Hiking, Trailing oder Walking wird.

Sind Trendsport und Funsport das Gleiche?

Im Gegensatz zu etablierten Sportarten, für die es eine breite Infrastruktur gibt (wie Sportvereine, Meisterschafen, Wettkampfregeln, Medien- und Werbepräsenz), fehlt das den sogenannten Funsportarten – hier kannst du in der Regel nichts gewinnen, es winken keine Preisgelder, und es gibt meist noch keine speziellen Sportverbände. Den Trendsport unterscheidet davon per Definition vor allem der Aktualitätsbezug – er entsteht in einem bestimmten kulturellen Umfeld, das sich für Außenstehende nicht immer sofort erschließt, und steht häufig für eine gewisse Haltung.

Welche Trendsportarten gibt es?

Sport ist bekanntlich Bewegung – und die Entwicklung neuer Sportarten ist heute so in Bewegung wie noch nie. Während vor 20 Jahren die Zahl der Trendsportarten noch einigermaßen überschaubar war, kommen heute so viele dazu, dass es schwierig ist, den Überblick zu behalten. Oft sind das Abwandlungen und Kombinationen klassischer Sportarten wie Crossgolf, Futsal (eine Mischung aus Fußball und Hallenhandball) oder Bikepolo. Es sind Trends, die in den urbanen Subkulturen der Großstädte geboren wurden, wie Parkour, bei dem auf unterschiedlichste Arten Hindernisse überwunden werden. Oder es sind Sportarten, die von Profis oder Spezialisten entwickelt worden sind – wie HIIT, ein Hochintensitätstraining, das aus dem Kraftsport und Bodybuilding stammt. Oder CrossFit, das in Kalifornien von einem ehemaligen Turner kreiert wurde, der Übungen aus verschiedenen Sportbereichen kombinierte. Dabei sind keine globalen Grenzen gesetzt: Slow Jogging etwa, der Fitnesstrend aus Japan, wurde von dem Sportphysiologen Professor Dr. Hiroaki Tanaka erfunden und gilt gerade für Anfänger als ideal. Und natürlich gibt es Trendsportarten, die einfach von der Straße kommen und sich dann über die sozialen Medien oder Werbeclips über alle Ländergrenzen ausbreiten. Nicht selten kommen Trendsportarten als Teil eines neuen Lifestyles daher, Kleidungsstil und Jargon inklusive. So war es früher bei den Surfern, später gab es das gleiche Phänomen bei den Skatern.

Nicht allein die Leistung zählt …

Beim Trendsport kommt es, anders als beim klassischen Sport, oft gar nicht darauf an, der Beste, Schnellste oder Stärkste zu sein. Es geht um Spaß, Kreativität und – ganz wichtig – das Gemeinschaftserlebnis. Beim Parkour etwa gibt es keinen Sieger, man hilft sich gegenseitig, lernt, die eigenen Fähigkeiten richtig einzuschätzen und auch die Umwelt zu respektieren. Beim Jumpstyle kommt es auf coole Moves, Kicks und Jumps an, getanzt wird einzeln oder in Gruppen zu Technomusik, die Choreografien sind oft aufwendig – und die dabei gedrehten Videos machen auf YouTube Furore.

Oder die Bootcamps, die überall aus dem Boden sprießenden Outdoor-Trainingslager: Hier ist ein zentrales Element das gemeinsame Sporterlebnis: So lange der Nachbar die Übungen noch mitmacht, gibt man auch selbst nicht auf. Unterstützt wird die Gruppendynamik dabei von ausgebildeten Personal Trainern, die dabei helfen, für jeden das Optimum aus den Intervalleinheiten herauszuholen. Professor Ingo Froböse, Universitätsprofessor für Prävention und Rehabilitation an der Deutschen Sporthochschule in Köln, sieht Trendsportarten denn auch vor allem als ideale Ergänzung für Menschen, die bereits aktiv sind: „Wenn du bereits zu den fleißigen Hobbysportlern zählst, sind Trendsportarten die perfekte Gelegenheit, aus deinem Trainingsalltag auszubrechen! Nicht nur, um neue Leute kennenzulernen und neue Erfahrungen zu sammeln, sondern auch, um deinen Muskeln zu neuen, ungewohnten Reizen zu verhelfen und sie vor neue Herausforderungen zu stellen.“

Wie dauerhaft bleibt der Trend?

Doch Trend ist nicht gleich Trend. Experten unterscheiden zwischen Modeerscheinungen (kurzlebig), Hypes (intensiv, aber ebenfalls nicht von langer Dauer), Nischentrends (können sich lange halten, haben aber nur vergleichsweise wenig Fans), und Megatrends, die mindestens fünf Jahre anhalten und weltweite Wirkung haben. Manche Trends entwickeln sich zu etablierten Sportarten, die dann teilweise sogar ins Programm der Olympischen Spiele übernommen werden. Und manchmal verdrängt dann eine neue Trendsportart eine alte. So wird etwa Windsurfen demnächst wieder aus dem Programm von Olympia gestrichen – und durch das trendigere Kitesurfen ersetzt.

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